Sonntag, 25. Oktober 2009

Gebacktes und Verbranntes

Auf dem Rückweg von Melbourne nach Wagga Wagga bin ich durch einige der Gebiete gekommen, welche im Februar 2009 brannten. Eine traurig-faszinierende Umgebung. Teilweise waren die Bäume schwarz aber sie trugen Blätter in anderen Gebieten, war alles schwarz. Einige Häuser konnte ich in der Ferne mitten im verbrannten Gebiet entdecken, die näheren, an der Strasse waren intakt geblieben, auch wenn einige Bäume abgehackt werden mussten. In Wagga angekommen habe ich an mein versprochenes "Sunday Mornig Bread" gemacht. Das war ein Teil für Ed's Geburtstagsgeschenk. Trotz Improvisation bei den Zutaten habe ich einen essbaren, wenn auch nicht perfekten Zopf gebacken. Wie auch immer, Übung macht den Meister sagt man, obwohl mir die Lust am Backen mindestens kurzfristig etwas
vergangen ist... :-(
Bezüglich Arbeit; La peur de l'ennui est la seule excuse du travail. Aber, fragt am Dienstag, bis dahin sollte ich von der Rehabilitationsstelle Antwort erhalten.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sydney 14.-17. Oktober und Melbourne, jetzt

Am Mittwoch bin ich dann nach Sydney geflogen um mich mit Annette zu treffen. Annette ist eine gute Freundin, die ich vor ueber zwei Jahren auf einem Tripp nach Vancouver Island kennengelernt habe. Ich durfte fuer die Tage in Sydney im Haus ihrer Eltern uebernachten. Das Haus ist etwa 10 Minuten vom Bondi Beach, einer der beruehmtesten Straende in Sydney. Meines Erachtens zurecht. Einerseits ist der Sand
und das Wasser so perfekt wie die meisten australischen Straende, andererseits hat sich durch seine ausgezeichnete Lage eine Art Dorf um Bondi errichtet. Viele Cafe's und Shops befinden sich in unmittelbarer Naehe des Strandes. Mit Annette hatte ich natuerlich der perfekte Tourguide mit
Insidertipps. Mein Aufenthalt enthielt unter anderem Dinner beim Nudel Markt (ein Essfestival, mit mehrheitlich asiatischer Kueche), Drinks an der Opera House Bar (mit Lifemusik), ein Ausflug mit der Faehre Manly (ein weiteres Gebiet in Sydney mit einem Strand
der meines Erachtens ebensoschoen ist), Shopping und ganz viel Maedchengequatsche. Zurueck in Wagga Wagga musste Ed's Geburtstag ausfuehrlich gefeiert werden. Ausserdem waren wir zu einer Party eingeladen wovon wir erst frueh am Sonntagmorgen zurueckkehrten.
Gestern, Montag, Nachmittag habe ich mich auf den Weg nach Melbourne gemacht, wo heute mein erstes Vorstellungsgespraech gehabt habe. Einerseits mit Erfolg, da mir klar gesagt wurde, dass sie es sich vorstellen koennten, dass ich dort arbeiten wuerde, andererseits mit eingeschraenktem Erfolg, da unsicher ist, ob sie genuegend Pflegefachpersonen haben um mich einzuarbeiten. Wie auch immer, ich geniesse meine Zeit in Melbourne und versuche noch das eine oder andere Vorstellungsgespraech zu ergattern oder wenigstens von den Spitaelern, die sich noch nicht gemeldet haben eine Antwort zu erhalten.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Samstag, 17. Oktober 2009

Brisbane und Goldcoast 10.-14. Oktober

Ich bin gerade von meinen "Ferien" zurückgekommen. Canberra, Brisbane, Goldcoast und Sydney. Da ich endlich viel zu berichten habe wird dies ein zweiteiliger Eintrag.
Am Samstagmorgen hat Ed mich auf nach Canberra zum Flughafen gefahren. Von dort habe ich den Flieger Richtung Norden nach Brisbane genommen. Seit ca einem Jahr weiss ich, dass die Cousine meiner Mutter mit ihrer Familie in Brisbane lebt und habe seither mit ihr Kontakt. Die Familie war so nett und hat mich für die Tage in Brisbane untergebracht. Brisbane ist eine Stadt im Aufschwung. Es liegt nördlich genug dass das Wetter eigentlich immer gut ist (ausser wenn es zu heiss ist) und südlich genug um weder Krokodile noch Regenzeit zu haben. Deshalb wird an jeder Strassenecke gebaut und die Strassen sind oft verstopft. Die Innenstadt ist übersichtlich genug um sie grösstenteils zu Fuss zu erkunden aber da sie auf zwei Teilen des Brisbane Rivers liegt ist man verführt die Fähre zu wählen. Mir hat die Stadt äusserst gut gefallen, sie ist grün, hat einige interessante Gebäude viele Museen und einen Strand am Fluss mitten in der Stadt. Gefallen hat mir auch "mein" kleiner Caravan im Garten der Ehrsam-Familie und die vielen guten Konversationen die ich führen durfte. Sie leben seit zwanzig Jahren in Australien und haben einen sehr klaren Blick sowohl auf die Schweiz wie auch auf Down Under. Ausserdem konnten sie mir bezüglich Jobsuche einige Hinweise geben. Herzlichen Dank noch einmal für alles! Am Dienstag bin ich dann an die Goldcoast gefahren. Fast 60km weissen Sandstrand und 365 Tage im Jahr mögliches Baden im Meer. Es war traumhaft. Leider war der Wind so stark dass ich immer ein Ohr zugedeckt halten musste da ich diese sonst voller Sand gekriegt hätte. Ausserdem habe ich eine rote Nase davongetragen, trotz 30+ Sonnencrème.